VORTRÄGE 01  –  10

(in Vorbereitung)


VORTRAG 1: Der Mensch als selbst­orga­nisie­ren­des Sys­tem –
Plädoyer für ein neues Selbstverständnis im Umgang mit uns selbst und unseren Mitmenschen

 

Urania Berlin, 17.01.2012


Macht und Kon­trolle spie­len in unse­rer Kul­tur bis­her eine große Rolle. Durch das Phä­no­men der Selbst­orga­nisa­tion aller­dings wird deut­lich, daß diese Vorstel­lun­gen nichts als Illu­sio­nen sind.

Und das be­deu­tet, daß wir einen neu­en Um­gang so­wohl mit unse­rer Um­welt als auch mit­einan­der ent­wickeln müssen. Und dieser Lern­prozess bein­haltet ein grund­legen­des Um­denken und den Ver­zicht auf weit­ver­brei­tete Illu­sio­nen von Kontrolle und Macht.

Dieser Vor­trag (Nr.1) mit anschliessender Diskussion hier als AUDIOSTREAM:  (PDF folgt in Kürze)

AUDIOSTREAM VORTRAG 1: Der Mensch als selbst­orga­nisie­ren­des Sys­tem - Urania - R. Reichwein

Hinweis: bitte entschuldigen Sie die leichte Rückkopplung dieses Streams.



VORTRAG 2: Macht und Kontrolle in zwi­schen­men­schli­chen Inter­aktio­nen – eine Illusion?

 

Urania Berlin, 20.03.2012

 


Menschen als selbst­orga­ni­sie­ren­de Sys­teme haben nicht die Art des wechsel­sei­ti­gen Ein­flus­ses auf­ein­ander, die wir bisher ange­nom­men haben.
Wir können uns nicht wech­sel­sei­tig är­gern, ver­let­zen, ver­un­sichern usw. Wir haben nicht die Macht, die Gefü­hle oder Gedan­ken eines ande­ren Men­schen ge­zielt zu be­einflus­sen. Und die in dem Zu­sam­men­hang auf­tauchen­den Schuld­gefühle sind nur der Preis für diese Illu­sion.
Viele der Inter­ak­tio­nen zwi­schen Men­schen - Er­wachse­nen und Kin­dern - haben daher die Struk­tur von Macht­spie­len, un­ter denen die Be­tei­lig­ten lei­den. Kommu­nika­tive Pro­zesse, in denen die neuen Erkennt­nisse berücksich­tigt wer­den, ermög­lichen einen frei­eren und un­be­schwer­te­ren Um­gang mit­ein­ander.

Dieser Vor­trag (Nr.2) hier als AUDIOSTREAM u. PDF in Kürze.

 VORTRAG 3: Die Akzeptanz indi­vidu­ell unter­schied­licher Wirk­lich­keiten – eine neue Heraus­for­derung?


Urania Berlin, 02.05.2012



Menschen als selbst­orga­ni­sie­ren­de Sys­teme stellen auf der Basis ihrer bisheri­gen Er­fah­run­gen, so wie der je­weili­gen In­for­ma­tio­nen aus der Um­welt, un­unter­bro­chen sowohl sich selbst als auch ihre eige­ne Wirk­lich­keit her. Diese Wirk­lich­keiten, die auf den in­divi­du­ellen Er­fah­rungen der je­wei­li­gen Per­sonen be­ru­hen, sind von Mensch zu Mensch ver­schie­den.
In unserer Kul­tur je­doch glau­ben die mei­sten Men­schen – da­runter auch viele Wissen­schaft­ler – an eine ein­zige Wirk­lich­keit, die allen in glei­cher Weise zu­gäng­lich ist. Sie fühlen sich durch die An­ders­artig­keit der Wirk­lich­kei­ten ande­rer Men­schen leicht ange­griffen und sind daher schnell bereit, ihre eige­ne Wirk­lich­keit gegen­über ande­ren zu ver­tei­di­gen.
In einer Welt, in der viele Men­schen mit ver­schie­de­nen Wirk­lich­kei­ten aufein­an­der­treffen und mit­einan­der leben, wird es jedoch immer wich­tiger, Re­spekt und Ach­tung für die Wirk­lich­kei­ten an­derer Men­schen zu ent­wickeln.

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AUDIOSTREAM VORTRAG 3: Die Akzeptanz indi­vidu­ell unter­schied­licher Wirk­lich­keiten - Urania - R. Reichwein

 VORTRAG 4: Entschei­dungsfreiheit und Selbst­ver­ant­wor­tung – Illu­sio­nen unse­res Gehirns?

 

Urania Berlin, 23.01.2013


Forschungs­ergeb­nisse über die Arbeits­weise des Gehirns schei­nen da­rauf hin­zu­weisen, dass das Gehirn bereits Se­kun­den, be­vor ein Mensch eine ihm bewusste Ent­schei­dung trifft, in den be­treffen­den Berei­chen zu ar­bei­ten be­ginnt.

Eine Reihe von Wissen­schaft­lern hat darauf­hin die These ver­tre­ten, so etwas wie den „frei­en Willen“ gäbe es nicht und wir wä­ren nur Aus­führen­de der Han­dlungs­an­wei­sun­gen des Gehirns.

In der Dis­kussion darüber, ob der Mensch einen freien Willen“ be­sitzt oder ob seine Vor­stel­lung, er selbst ent­schei­de, eine Illu­sion ist, gibt es noch kein end­gül­ti­ges Er­geb­nis. Ist das ei­ge­ne „Ich“ viel­leicht doch eine durch das eige­ne Gehirn er­zeug­te Illu­sion?

Dieser Vor­trag (Nr.4) hier im VIDEO:

 VORTRAG 5: Intuition und Empathie – die Be­deu­tung der Spiegel­neu­rone

Urania Berlin, 19.03.2013


Die viel­fäl­tigen Pro­zesse, in denen Spie­gel­neu­rone eine be­deu­ten­de Rolle spielen, wer­den immer noch wei­ter er­forscht.

Ob­wohl sie erst vor we­niger als zwan­zig Jah­ren ent­deckt wur­den, wer­den ihre viel­sei­tigen Wech­sel­wir­kun­gen in Be­zug auf die Ent­wick­lung der mensch­lichen Sprache und Zivi­lisa­tion lang­sam immer deut­licher.

Am be­deutend­sten scheint dabei zu sein, dass Spie­gelneu­rone un­ser mensch­liches Poten­tial in ver­stärk­tem Maße um Intui­tion und Em­pa­thie be­rei­chern. Dazugehört aller­dings, dass wir ler­nen, unse­re inne­ren Pro­zesse wahr­zu­neh­men und als In­for­ma­tio­nen zu nutzen.

Dieser Vortrag (Nr.5) hier im VIDEO:

 VORTRAG 6: Einsam sein oder sich ver­bunden füh­len – eine Frage der Entschei­dung?

 

Urania Berlin, 15.4.2013



Unsere Fähig­keit, empa­thisch zu sein, ver­bin­det uns mit allen le­ben­den Wesen, aber unse­re kultu­rellen Prä­gun­gen ver­hindern seit vie­len Jahr­hun­der­ten, Mit­ge­fühl und Ver­bun­den­heit mit der uns um­ge­ben­den Welt zu spüren.

Der Mensch hat sich mehr und mehr ver­ein­zelt, und der Ver­lust des Ge­fühls von Ver­bun­den­heit lässt uns an Ein­sam­keit lei­den.
Menschen sind sozia­le We­sen, sie ent­wickeln sich erst durch die Wech­sel­wir­kun­gen mit ihrer Um­welt zu den be­son­de­ren Per­sön­lich­kei­ten, die dann ihrer­seits durch ihre Hand­lungen ihre Um­welt mit­ge­stal­ten.

Wenn wir ler­nen, unse­re Ver­bun­den­heit mit ande­ren wieder wahr­zu­neh­men, können wir zu­sam­men mit an­de­ren oder auch allein sein, ohne uns ein­sam zu fühlen.

Dieser Vortrag (Nr.6) hier im VIDEO:


 VORTRAG 7: Wie beeinflussen persönliche Muster unsere Bewertungen und Interpretationen?

 

Urania Berlin, 10.02.2015


Von klein auf entstehen Muster und Dynamiken ebenso wie Gewohnheiten, mit denen wir versuchen, die Komplexität unseres Lebens zu reduzieren - um handlungsfähig zu werden und zu bleiben. Diese beeinflussen, wie wir tagtäglich mit uns selbst und unserer Umwelt umgehen:
Sie bestimmen, was wir essen und trinken wollen, was wir in bestimmten Situationen oder gegenüber ausgewählten Personen sagen, wie wir verstehen, was sie uns sagen und wie wir ihr Handeln interpretieren. Wie können wir diese Prozesse, die meistens automatisch verlaufen, verstehen und uns selbstverantwortlich für das entscheiden, was wir wirklich wollen und was uns gut tut?
Den nächsten Vortrag in der Reihe können Sie unter dem Titel "Denkprozesse und bewusste Kontrolle" hier auf der Seite nachhören.

Dieser Vor­trag (Nr.7) mit anschliessender Diskussion hier als AUDIOSTREAM:  (PDF folgt in Kürze).

AUDIOSTREAM VORTRAG 7: Wie beeinflussen persönliche Muster unsere Bewertungen und Interpretationen? - Urania - R. Reichwein


 VORTRAG 8:  Denkprozesse und bewusste Kontrolle - Möglichkeiten und Grenzen

 

Urania Berlin, 08.04.2015


Wir können mithilfe der Fokussierung unserer Aufmerksamkeit in gewisser Weise steuern, womit wir uns auseinandersetzen. Wir können unsere Aufmerksamkeit auf körperliche, emotionale, intentionale oder mentale Prozesse richten und diese Aufmerksamkeit über einen bestimmten Zeitraum weiterverfolgen. Aber manchmal können wir das  auch nicht.  Wenn wir schnell reagieren, folgen wir meistens nur unseren gelernten Mustern. Dann entscheiden wir nicht mehr bewusst, ob wir mit der neuen Situation auch so umgehen wollen, wie wir es gewohnt sind. Erst wenn wir innehalten und uns bewusst machen, was wir in der neuen Situation wollen, befreien wir uns von der Wirkung unserer alten Muster.
Wenn wir dies nicht tun, werden wir von unseren gelernten Mustern beherrscht und handeln automatisch. Das liegt daran, dass  unser Gehirn stets versucht, Energie und Zeit zu sparen, weil das im Zweifelsfalle unser Überleben sichert.
Es gibt noch mehr solcher Vorentscheidungen unseres Gehirns und es ist wichtig, diese zu kennen, um aktiv selbst entscheiden zu können.

Dieser Vor­trag (Nr.8) mit anschliessender Diskussion hier als AUDIOSTREAM:  (PDF folgt in Kürze)

AUDIOSTREAM VORTRAG 8: Denkprozesse und bewusste Kontrolle - Urania - R. Reichwein


 VORTRAG 9:  Die Notwendigkeit von Balance und Anpassung

 

Urania Berlin, 23.04.2015


Wir alle kennen Situationen, in denen wir uns ausgenutzt und übervorteilt fühlen. Wir kennen politische Situationen, in denen ausgewogene Diskussionen unmöglich geworden sind und hören von kriegerischen Auseinandersetzungen, in denen eine Minderheit einer Mehrheit ausgeliefert ist. In allen diesen Fällen sind Prozesse aus der Balance geraten mit oft fatalen Folgen. Die Notwendigkeit von Balance ist überall zu erkennen. In zwischenmenschlichen Beziehungen fehlt uns allerdings oft der Mut oder wir haben keine Ideen, wie es möglich wäre, unausgewogene Prozesse zu rebalancieren, denn Unausgewogenheit führt zu Aggressionen und Distanzierungen. Wie können wir also zu angemessenen Balancen im Leben kommen?

Dieser Vor­trag (Nr.9) mit anschliessender Diskussion hier als AUDIOSTREAM:  (PDF folgt in Kürze)

AUDIOSTREAM VORTRAG 9: Die Notwendigkeit von Balance u. Anpassung - Urania - R. Reichwein


 VORTRAG 10:

 

Urania Berlin, 0x.0x.201x



Dieser Vor­trag (Nr.10) hier als AUDIOSTREAM in Kürze.  



Kompetenz­erwei­terung im Bereich nicht­linearer dy­na­mi­scher Systeme:


Vortrag in Cott­bus am In­sti­tut für  Tech­nik­philo­so­phie am 26. 6. 1996

Kompetenzerweiterung im Bereich nichtlinearer dynamischer Systeme
Kompetenzerweiterung im Bereich nicht...
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