VORTRÄGE

KURZFASSUNGEN  –  EINE AUSWAHL:

Hinweise:  Vorträge von Regine Reichwein können Sie sich auf  YOU TUBE  ansehen und -hören.
Und zu allen Vorträgen können Sie möglicherweise die zugehörigen CDs in der URANIA kaufen.
 
©Urania – Vortrag Regine Reichwein
©Urania – Vortrag Regine Reichwein

    • Der Mensch als selbstorganisierendes System –
      eine notwendige Veränderung unseres Selbstverständnisses?

      Urania Berlin, 17. 1. 2012


      Macht und Kontrolle spielen in unserer Kultur bisher eine große Rolle. Durch das Phänomen der Selbstorganisation allerdings wird deutlich, daß diese Vorstellungen nichts als Illusionen sind.                                         Und das bedeutet, daß wir einen neuen Umgang sowohl mit unserer Umwelt als auch miteinander entwickeln müssen. Und dieser Lernprozess beinhaltet ein grundlegendes Umdenken und den Verzicht auf weitverbreitete Illusionen von Kontrolle und Macht.




    • Macht und Kontrolle in zwischenmenschlichen Interaktionen –  eine Illusion? 

       

      Urania Berlin, 20. 3. 2012 



      Menschen als selbstorganisierende Systeme haben nicht die Art des wechselsei- tigen Einflusses aufeinander, die wir bisher angenommen haben.        Wir können uns nicht wechselseitig ärgern, verletzen, verunsichern usw., Wir  haben nicht die Macht, die Gefühle oder Gedanken eines anderen Menschen  gezielt zu beeinflussen. Und die in dem Zusammenhang auftauchenden Schuld- gefühle sind nur der Preis für diese Illusion.              Viele der Interaktionen zwischen Menschen  – Erwachsenen und Kindern –  haben daher die Struktur von Machtspielen, unter denen die Beteiligten leiden. Kommunikative Prozesse, in denen die neuen Erkenntnisse berücksichtigt werden,  ermöglichen einen freieren und unbe- schwerteren Umgang miteinander.

    • Die Akzeptanz individuell unterschiedlicher Wirklichkeiten – 
      eine neue Herausforderung? 
       
      Urania Berlin, 2. 5. 2012

       
      Menschen als selbstorganisierende Systeme stellen auf der Basis ihrer bisherigen   Erfahrungen, sowie der jeweiligen Informationen aus der Umwelt, un- unterbrochen sowohl sich selbst als auch ihre eigene Wirklichkeit her. Diese  Wirklichkeiten, die auf den individuellen Erfahrungen der jeweiligen Personen beruhen, sind von Mensch zu Mensch verschieden. 
       
      In unserer Kultur jedoch glauben die meisten Menschen - darunter auch  viele Wissenschaftler - an eine einzige Wirklichkeit, die allen in gleicher  Weise  zugänglich ist. Sie fühlen sich durch die Andersartigkeit der  Wirklichkeiten anderer Menschen leicht angegriffen und  sind  daher  schnell bereit, ihre eigene Wirklichkeit gegenüber anderen zu verteidigen.
       
      In einer Welt, in der viele Menschen mit verschiedenen Wirklichkeiten auf- einandertreffen und miteinander leben, wird es jedoch immer wichtiger, Respekt und Achtung für die Wirklichkeiten anderer Menschen zu  entwickeln.           
    • Entscheidungsfreiheit und Selbstverantwortung –                      Illusionen unseres Gehirns?

       

      Urania Berlin, 23. 1. 2013



      Forschungsergebnisse über die Arbeitsweise des Gehirns scheinen darauf hinzuweisen, dass das Gehirn bereits Sekunden, bevor ein Mensch eine ihm   bewusste Entscheidung trifft, in den betreffenden Bereichen zu arbeiten  beginnt.  

       

      Eine Reihe von Wissenschaftlern hat daraufhin die These vertreten, so etwas wie  den „freien Willen“ gäbe es nicht und wir wären nur Ausführende der  Handlungsanweisungen des Gehirns. 

      In der Diskussion darüber, ob der Mensch einen „freien Willen“ besitzt oder  ob seine Vorstellung, er selbst entscheide, eine Illusion ist,  gibt  es noch  kein endgültiges Ergebnis. Ist das eigene „Ich“ vielleicht  doch  eine  durch  das eigene Gehirn erzeugte Illusion?

       

      Hinweis: Diesen Vortrag (Nr.4) und die dazu gehörige Diskussion finden Sie auf hier auf YOUTUBE (siehe auch Icon Link oben).
    • Intuition und Empathie – die Bedeutung der Spiegelneurone


      Urania Berlin, 19. 3. 2013



      Die vielfältigen Prozesse, in denen Spiegelneurone eine bedeutende Rolle  spielen, werden immer noch weiter erforscht.
      Obwohl sie erst vor weniger  als zwanzig Jahren entdeckt wurden, werden  ihre vielseitigen Wechselwirkungen in Bezug auf die Entwicklung der menschlichen Sprache und Zivilisation langsam immer deutlicher. 

       

      Am bedeutendsten scheint dabei zu sein, dass Spiegelneurone unser  menschliches  Potential in verstärktem Maße um Intuition und Empathie   bereichern. Dazu gehört allerdings, dass wir lernen, unsere inneren  Prozesse  wahrzunehmen  und  als Informationen zu nutzen.

       

      Hinweis: Diesen Vortrag (Nr.5) und die dazu gehörige Diskussion finden Sie auf YOUTUBE (siehe auch Icon Link oben).

    • Einsam sein oder sich verbunden fühlen –                  eine Frage der Entscheidung?

       

      Urania Berlin, 15. 4. 2013



      Unsere Fähigkeit, empathisch zu sein, verbindet uns mit allen lebenden    Wesen, aber  unsere kulturellen Prägungen verhindern  seit vielen Jahr- hunderten,  Mitgefühl und Verbundenheit mit der uns umgebenden Welt zu spüren. 

       

      Der Mensch hat sich mehr und mehr vereinzelt, und der Verlust des Gefühls von Verbundenheit lässt uns an Einsamkeit leiden.                Menschen sind soziale Wesen, sie  entwickeln sich erst durch die Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt zu den  besonderen Persönlichkeiten, die dann ihrerseits durch ihre ihre Handlungen ihre  Umwelt mitgestalten. 

       

      Wenn wir lernen, unsere Verbundenheit mit anderen wieder wahrzunehmen, können  wir zusammen mit anderen oder auch allein sein, ohne  uns  einsam  zu fühlen.

       

      Hinweis: diesen Vortrag (Nr.6) und die dazu gehörige Diskussion finden Sie auf YOUTUBE (siehe auch Icon Link oben).

       


    • Kompetenzerweiterung im Bereich nichtlinearer dynamischer Systeme:

   Vortrag in Cottbus am Institut für            Technikphilosophie am 26. 6. 1996

Kompetenzerweiterung im Bereich nichtlinearer dynamischer Systeme
Kompetenzerweiterung im Bereich nichtlin
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