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        • Eigene Zeit und eigene Kompetenzen effektiv nutzen können 

Macht und Kontrolle in zwischenmenschlichen Interaktionen –          

eine Illusion? 

 

Urania Berlin, 20. 3. 2012 

                                                                                                                                                                                                                              

Menschen als selbstorganisierende Systeme haben nicht die Art des wechselseitigen Einflusses aufeinander, die wir bisher angenommen haben.         Wir können uns nicht wechselseitig ärgern, verletzen, verunsichern usw. Wir  haben nicht die Macht, die Gefühle oder Gedanken eines anderen Menschen  gezielt zu beeinflussen. Und die in dem Zusammenhang auftauchenden Schuldgefühle sind nur der Preis für diese Illusion.              Viele der Interaktionen zwischen Menschen – Erwachsenen und  Kindern  –  haben daher die Struktur von Machtspielen, unter denen die Beteiligten leiden. Kommunikative Prozesse, in denen  die neuen Erkenntnisse berücksichtigt  werden, ermöglichen einen freieren und unbeschwerteren Umgang miteinander.

 

Wir Menschen wünschen uns Zufriedenheit und Liebe, wir wollen uns mit anderen verbunden

 

und von ihnen verstanden fühlen. Wir wollen eine Bedeutung für andere haben und wirkungs-

 

voll sein. Und wir leiden, wenn uns der Kontakt und die Wechselwirkung mit anderen fehlen.

 

Aber wir haben häufig nicht gelernt, wie wir dies ändern können.

 

Auch die uns meist unbewussten Einflüsse unserer Kultur und die darin verborgenen Illusionen

 

von Macht und Kontrolle hindern uns daran, ein erfülltes Leben zu führen.

 

Trotzdem können wir auf der Grundlage neuer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse lernen,

 

unsere Kompetenzen zu erweitern, um dadurch uns selbst und unser Leben zu bereichern.

 

Mit meinen Angeboten möchte ich solche Lernprozesse unterstützen.

 

 

Regine Reichwein