VORTRÄGE

KURZFASSUNGEN - EINE AUSWAHL:

 

Der Mensch als selbstorganisierendes System – 

eine notwendige Veränderung unseres Selbstverständnisses? 

Urania Berlin, 17. 1. 2012 

 

Macht und Kontrolle spielen in unserer Kultur bisher eine große Rolle. Durch das Phänomen der Selbstorganisation allerdings wird deutlich, dass diese Vorstellungen nichts als Illusionen sind.

Und das bedeutet dass wir einen neuen Umgang sowohl mit unserer Umwelt als auch miteinan-

der entwickeln müssen. Und dieser Lernprozess beinhaltet ein grundlegendes Umdenken und den Verzicht  auf weitverbreitete Illusionen von Kontrolle und Macht.

 

 

 

 

 

Macht und Kontrolle in zwischenmenschlichen Interaktionen – eine Illusion? 

Urania Berlin, 20. 3. 2012 

 

Menschen als selbstorganisierende Systeme haben nicht die Art des wechselseitigen Einflus-

ses aufeinander, die wir bisher angenommen haben. Wir können uns nicht wechselseitig ärgern, verletzen, verunsichern usw.,

Wir haben nicht die Macht, die Gefühle oder Gedanken eines anderen Menschen gezielt zu beeinflussen. Und die in dem Zusammenhang auftauchenden Schuldgefühle sind nur der Preis für diese Illusion. 

 

Viele der Interaktionen zwischen Menschen – Erwachsenen und Kindern – haben daher die 

Struktur von Machtspielen, unter denen die Beteiligten leiden. Kommunikative Prozesse, in de-

nen die neuen Erkenntnisse berücksichtigt werden, ermöglichen einen freieren und unbeschwerteren Umgang miteinander. 

 

 

 

 

Die Akzeptanz individuell unterschiedlicher Wirklichkeiten – 

eine neue Herausforderung? 

Urania Berlin, 2. 5. 2012 

 

Menschen als selbstorganisierende Systeme stellen auf der Basis ihrer bisherigen Erfahrungen, sowie der jeweiligen Informationen aus der Umwelt, ununterbrochen sowohl sich selbst als auch ihre eigene Wirklichkeit her. Diese Wirklichkeiten, die auf den individuellen Erfahrungen 

der jeweiligen Personen beruhen, sind von Mensch zu Mensch verschieden. 

 

In unserer Kultur jedoch glauben die meisten Menschen - darunter auch viele Wissenschaftler - an eine einzige Wirklichkeit, die allen in gleicher Weise zugänglich ist. Sie fühlen sich durch die Andersartigkeit der Wirklichkeiten anderer Menschen leicht angegriffen und sind daher schnell bereit, ihre eigene Wirklichkeit gegenüber anderen zu verteidigen.

 

In einer Welt, in der viele Menschen mit verschiedenen Wirklichkeiten aufeinandertreffen und miteinander  leben, wird es jedoch immer wichtiger, Respekt und Achtung für die Wirklichkeiten anderer Menschen zu entwickeln.

 


 

 

 

Entscheidungsfreiheit und Selbstverantwortung – Illusionen unseres Gehirns?

Urania Berlin, 23. 1.2013

 

Forschungsergebnisse über die Arbeitsweise des Gehirns scheinen darauf hinzuweisen, dass das Gehirn bereits Sekunden, bevor ein Mensch eine ihm bewusste Entscheidung trifft, in den betreffenden Bereichen zu arbeiten beginnt. 

 

Eine Reihe von Wissenschaftlern hat daraufhin die These vertreten, so etwas wie den „freien Willen“ gäbe es nicht und wir wären nur Ausführende der Handlungsanweisungen des Gehirns. 

In der Diskussion darüber, ob der Mensch einen „freien Willen“ besitzt oder ob seine Vorstellung, er selbst entscheide, eine Illusion ist, gibt es noch kein endgültiges Ergebnis. Ist das eigene „Ich“ vielleicht doch eine durch das eigene Gehirn erzeugte Illusion?

 

(Den Vortrag Nr.4 und die dazu gehörige Diskussion finden Sie auf YOUTUBE (siehe Link unten))

 

 

 

 

Intuition und Empathie – die Bedeutung der Spiegelneurone

Urania Berlin, 19. 3.2013

 

Die vielfältigen Prozesse, in denen Spiegelneurone eine bedeutende Rolle spielen, werden immer noch weiter erforscht. Obwohl sie erst vor weniger  als zwanzig Jahren entdeckt wurden, werden ihre vielseitigen Wechselwirkungen in Bezug auf die Entwicklung der menschlichen Sprache und Zivilisation langsam immer deutlicher. 

 

Am bedeutendsten scheint dabei zu sein, dass Spiegelneurone unser menschliches Potential inverstärktem Maße um Intuition und Empathie bereichern. Dazu gehört allerdings, dass wir lernen, unsere inneren Prozesse wahrzunehmen und als Informationen zu nutzen.

 

(Den Vortrag Nr.5 und die dazu gehörige Diskussion finden Sie auf YOUTUBE (siehe Link unten))

 

 

 

 

Einsam sein oder sich verbunden fühlen – eine Frage der Entscheidung?

Urania Berlin, 15. 4. 2013

 

Unsere Fähigkeit, empathisch zu sein, verbindet uns mit allen lebenden Wesen, aber unsere kulturellen  Prägungen verhindern seit vielen Jahrhunderten, Mitgefühl und Verbundenheit mit der uns umgebenden Welt zu spüren. 

 

Der Mensch hat sich mehr und mehr vereinzelt, und der Verlust des Gefühls von Verbundenheit lässt uns an Einsamkeit leiden. 

Menschen sind soziale Wesen, sie entwickeln sich erst durch die Wechselwirkungen mit ihrer Umwelt zu den besonderen Persönlichkeiten, die dann ihrerseits durch ihre ihre Handlungen ihre Umwelt mitgestalten. 

 

Wenn wir lernen, unsere Verbundenheit mit anderen wieder wahrzunehmen, können wir zusam-men mit anderen oder auch allein sein, ohne uns einsam zu fühlen.

 

(Den Vortrag Nr.6 und die dazu gehörige Diskussion finden Sie auf YOUTUBE (siehe Link unten))




Kompetenzerweiterung im Bereich nichtlinearer dynamischer Systeme:

 

      Vortrag in Cottbus am Institut für Technikphilosophie

      am 26. 6. 1996

 

Vorträge von Regine Reichwein auf YOU TUBE

                                    (Bitte YouTube-Icon anklicken)

Kompetenzerweiterung im Bereich nichtlinearer dynamischer Systeme
Kompetenzerweiterung im Bereich nichtlin
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Hinweis:

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